Reminiszenz 2009
Das Jahr 2009 erwies sich als ultra spannendes Jahr aus. Damit habe ich letztes Jahr um diese Zeit nicht gerechnet. Alles fing erst einmal damit an, das uns im Oktober 2008 verkündet wurde, das unsere Firma den Standort nach Berlin wechselt. Nach dem kleinen Schock, konnte man diesen Gedanken wunderbar ausspinnen, die Fernbeziehung pimpen, indem man eine gemeinsame Zukunft in der Mutterstadt plant und endlich ein Ziel vor Augen erscheint.
Im April gings dann los, die Reise in die Haupstadt. Wirklich spannend, wenn man noch nie einen Fuß in die Straßen gesetzt hat.
Und jetzt der Schnelldurchlauf:
Im Mai prökelte die wunderbar funktionierende Fernbeziehung wie aus heiterem Himmel und entwickelte sich schnell als Alptraum. Im Juni wurde es dann so unerträglich, unerträglich im Sinne von Unverständnis, Schmerz und Traurigkeit, das schnell der Rückzug angetreten wurde.
2 Monate später habe ich erfahren, wieso. Die Wahrheit hat oft einen bitteren Geschmack, aber eine süße Lüge vergiftet.
Es ging bergauf, von der Stadt inspiriert, von den Großstadtmenschen begeistert hab ich mich schnell eingelebt, in Berlin sowie in meinen eigenen vier (Altbau-) Wänden.
Und nu sitze ich hier, die Wohnung voll mit Menschen, die mein Herz berühren, aus dem Fenster schauend, mit dem Gedanken, trotz Verlust am Ende doch alles richtig gemacht zu haben.
Jetzt aber noch schnell die “guten Vorsätze” für´s neue Jahr:
- dieses Zigarettending, gefällt mir ganz gut. Somit wirds ungewöhnlicher Weise mal beibehalten
- bewusster Leben
- bewusster ernähren
- Die Stadt entdecken
- Spocht, Spocht, Spocht
immer das gleiche.
Und jetzt wünsche ich allen Menschen, die diese Zeilen lesen, ein wunderbares, neues Jahr 2010!
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